Die Geschichte der Mühle

Ein Ort, den das Herz gewählt hat

1991: die Suche

Wir wollten einen eigenen Ort für unsere Seminare, geschützt, nur für die Gruppe, liebevoll gestaltet. Mit dem Wohnmobil fuhren wir quer durch Österreich und kamen zum ersten Mal ins Waldviertel. Ganz zum Schluss zeigte uns der Makler noch eine alte, verlassene Mühle an der Thaya.

Die Mühle 1991, kurz nach dem Kauf

Eine Ruine und eine Herzensentscheidung

Die Modlischmühle, einst Meierei des Schlosses Schwarzenau, stand seit Jahren leer, Dächer und Fenster kaputt, das Gelände verwildert. Der Verstand hätte sie nicht gekauft. Wir schon, auf Kredit. Dann haben wir gerodet, gebaut, verputzt und Dach gedeckt, Jahr für Jahr, gemeinsam mit Freunden und Profis.

Asha und Marie-Luise packen beim Aufbau mit an

Ein Kraftplatz

Unter dem alten Putz kamen große Rundbogenfenster zum Vorschein, und wir haben die Mühle wieder geöffnet. Ein Geomant erzählte uns, dass sie nach dem Goldenen Schnitt gebaut ist, ohne einen einzigen rechten Winkel. Gäste sagen oft: „Es ist wie nach Hause kommen.“

Gemeinsam beim Dachdecken

Zwei Hochwasser: 2002 und 2024

Zweimal stand die Thaya im Haus, 2002 und im September 2024, mitten in der Verabschiedung von Yod. Beide Male kamen Freunde, Gäste und Helfer von nah und fern und haben mit angepackt. Wir durften lernen, Hilfe anzunehmen.

Hochwasser September 2024 im Innenhof

Heute

Bis zum Frühling 2025 haben wir die Mühle wieder aufgebaut, schöner als zuvor und besser vorbereitet: mit Travertinböden und Möbeln, die man hochheben kann. Heute steht das El Molino auch anderen Gruppen offen, von März bis November.

Das El Molino heute aus der Luft

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